Wie die Polizei Bremen mitteilt, kam es am Donnerstag, 1. Oktober 2026, zwischen 07:30 Uhr und 21:30 Uhr im Bremer Stadtgebiet zu drei Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. In allen drei Fällen nutzten die bislang unbekannten Täter das Vertrauen der Seniorinnen aus und gaben sich unter anderem als Polizeibeamte und Dienstleister aus.
Östliche Vorstadt: Gegen 7:30 Uhr verschaffte sich ein bislang unbekannter Mann unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung einer 82-Jährigen. Er gab an, als Dienstleister den Rollator der Seniorin reinigen zu wollen. In einem günstigen Augenblick entwendete er einen einstelligen Geldbetrag.
Woltmershausen: Gegen 21:00 Uhr erhielt eine 89-jährige Frau einen Anruf von einem unbekannten Mann. Dieser gab sich als Polizeibeamter aus und brachte die Seniorin dazu, ihren Goldschmuck an ihrer Wohnungstür zu übergeben. Der Wert des entwendeten Goldschmucks wird auf rund 15.000 EUR geschätzt.
Burglesum: Gegen 21:30 Uhr erhielt eine weitere 80-Jährige einen Anruf von falschen Polizeibeamten. Die Seniorin wurde ebenfalls aufgefordert, ihren Goldschmuck an einen angeblichen Polizeibeamten zu übergeben. Anschließend flüchtete er. Es entstand ein Schaden von ca. 700 EUR. Es werden mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten geprüft.
Die Polizei rät: Am Telefon nicht unter Druck setzen lassen und das Gespräch beenden, wenn etwas verdächtig vorkommt. Die Polizei holt niemals Bargeld oder Wertgegenstände zur Aufbewahrung zu Hause ab. Schmuck, Bargeld oder andere Wertgegenstände sollten niemals an unbekannte Personen übergeben werden. Unbekannte sollten nicht unangekündigt in die Wohnung gelassen werden, etwa mit Hilfe von Türspion oder Gegensprechanlage. Im Zweifel sollten Angerufene selbst bei der Polizei anrufen, mit der ihnen bekannten Telefonnummer und nicht mit einer Nummer, die ein Anrufer nennt. Auch das Gespräch mit Angehörigen, Freunden und Nachbarn über diese Betrugsmaschen wird empfohlen.
Mehr Hinweise gibt es unter www.polizei.bremen.de.
Quelle: Polizei Bremen






