Die Weserburg, Museum für Gegenwartskunst, in den Backsteinspeichern am Weserufer
Die Weserburg in Bremen (Symbolbild) · Foto: geradepassiert-bremen.de

Bremen: Woche der seelischen Gesundheit mit rund 30 Veranstaltungen zu Kunst und Gesundheit

Ob Mad Pride Disco, Schreibwerkstatt oder Singgruppe: Rund 30 Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur und Gesundheit stehen auf dem Programm der 15. Woche der seelischen Gesundheit in Bremen und Bremerhaven. Von Montag bis Sonntag (5. bis 11. Oktober 2026) können Interessierte in Workshops, Vorträgen, Lesungen und Ausstellungen Kunst und kreative Aktivität als Ressource für das seelische Wohlbefinden erfahren. Das diesjährige Motto der Aktionswoche lautet „Kunst und Gesundheit“.

Die Schirmfrauschaft übernimmt erneut Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard. Sie sagt: „Kunst berührt, kann trösten und stärken. Besonders das eigene künstliche Tun, etwa das Malen, Singen oder Schreiben, kann Selbstwirksamkeit fördern, Gemeinschaft stiften und eine Pause vom Alltag schenken. Genau diese Kraft von Kunst und Kultur wollen wir mit der Woche der seelischen Gesundheit erlebbar machen.“

Auftaktveranstaltung in der Volkshochschule

Erstmalig wird die Aktionswoche mit einer Auftaktveranstaltung eröffnet, und zwar am Montag, 5. Oktober, ab 17.30 Uhr in der Bremer Volkshochschule. Neben dem Grußwort der Senatorin gibt es unter dem Motto „Gemeinsam Kreativ Gesund!“ ein Programm aus Fachvortrag, Podiumsgespräch mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Kultur- und Gesundheitsbereich und einem Auftritt des Blaumeier-Chors „Chor Don Bleu“.

Organisation und Netzwerktreffen

Organisiert wird die Aktionswoche von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) Bremen in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Kunst auf Rezept – Netzwerk Kultur und Gesundheit. Das Kompetenzzentrum wird von der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, dem Senator für Kultur und der Volkshochschule Bremen finanziert. Es entwickelt Projekte an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kultur und Gesundheit weiter und baut auf der im Rahmen des EU-geförderten Pilotprojekts „Kunst auf Rezept“ erworbenen Expertise auf.

Im Nachgang findet am Dienstag, 27. Oktober 2026, das zweite Netzwerktreffen „Kunst – Kultur – Gesundheit“ statt. Ein Schwerpunkt dort: Wie kann die Zusammenarbeit ganz unterschiedlicher Institutionen aus Kultur- und Gesundheitsbereich zukünftig noch besser gelingen? Das Kompetenzzentrum Kunst auf Rezept veranstaltet das Treffen zusammen mit der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bremen an der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen.

Weitere Informationen zum Programm gibt es unter www.dgsp-ev.de.