StartPolizeimeldungenBremen: Als Intensivtäter geführter Taschendieb nach Moldau abgeschoben

Bremen: Als Intensivtäter geführter Taschendieb nach Moldau abgeschoben

Ein 34-jähriger Mann aus Moldau, der über Monate in Bussen und Straßenbahnen der BSAG Taschen und Rucksäcke geleert hatte, ist in sein Heimatland abgeschoben worden. Zuständig war die Zentralstelle Rückführungen der Innenbehörde, das Referat 24.

Die Polizei Bremen hatte den Mann zum 1. Juli 2025 als Intensivtäter eingestuft. Seitdem lagen alle Verfahren gegen ihn in einer Hand. Videoaufnahmen aus den Fahrzeugen wurden ausgewertet, die Fälle gebündelt an die Staatsanwaltschaft geschickt. Zuletzt standen in den Systemen der Polizei neun offene Aufenthaltsermittlungen. Eine Ausreiseverfügung und ein Passdokument lagen bereits vor. Ausreisen musste der Mann nicht wegen der Diebstähle allein, sondern weil er kein Recht hatte, in Deutschland zu bleiben.

Die Zentralstelle Rückführungen kümmert sich seit 2018 um schwere Fälle wie Gefährder, Schwerkriminelle und Intensivtäter.

Innensenatorin Dr. Eva Högl erklärte: „Dieser Mann hat Menschen bestohlen, die auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause waren. Das ist gemein, und viele haben sich danach in der Bahn nicht mehr wohlgefühlt. Jetzt ist er weg. Dahinter steckt Fleißarbeit: Die Polizei hat jede einzelne Tat sauber aufgearbeitet, unsere Zentralstelle Rückführungen hat den Rest erledigt.“

Auf den Bildschirmen in Bussen und Bahnen läuft weiterhin regelmäßig ein Hinweis der Polizei zum Schutz vor Taschendiebstahl. Zudem sind Polizei, BSAG und der Weisse Ring gemeinsam in den Fahrzeugen unterwegs und sprechen Fahrgäste direkt an.

Quelle: Senat Bremen

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