Der Senat hat am 18. August 2026 grünes Licht für die Sanierung des Verbindungskanals zwischen Altem und Neuem Hafen in Bremerhaven gegeben. Land Bremen und Stadt Bremerhaven investieren gemeinsam 32,5 Millionen Euro in die Infrastruktur der Bremerhavener Havenwelten.
Von den Gesamtkosten trägt das Land Bremen 26 Millionen Euro aus dem Landes-und-Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz (LuKIFG), die Stadt Bremerhaven investiert 6,5 Millionen Euro.
Der Verbindungskanal verbindet seit 1927 den Alten und den Neuen Hafen, trägt zwei denkmalgeschützte Klappbrücken und bildet die zentrale Zufahrt zu Klimahaus, Zoo am Meer und Einkaufszentrum. Taucheruntersuchungen haben ergeben, dass die hölzernen Gründungspfähle durch Bohrmuschelbefall stark angegriffen sind. Nach fast hundert Jahren wird die Substanz nun von Grund auf erneuert. Umgesetzt wird die Sanierung als Integriertes Projektabwicklungsverfahren (IPA), bei dem Planung und Bau in einem Mehrparteienvertrag vergeben werden.
Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, bezeichnete den Verbindungskanal als Herzstück der Havenwelten und wichtigen Baustein für den Tourismus- und Wirtschaftsstandort Bremerhaven. Sie verwies auf rund fünf Millionen Tagesgäste und knapp 450.000 Übernachtungen jährlich, die die Bedeutung der Havenwelten für die regionale Wirtschaft zeigten. Eine zügige Umsetzung solle Verkehrsprobleme und wirtschaftliche Schäden gering halten.
Björn Fecker, Senator für Finanzen, erklärte, mit den 26 Millionen Euro vom Land werde sichergestellt, dass Tourismusmagneten wie das Klimahaus, das Deutsche Auswandererhaus, das Deutsche Schifffahrtsmuseum und der Zoo am Meer künftig wieder reibungslos erreichbar seien.


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