StartBildungBremen: Klimaschutzprojekt „ener:kita" startet mit 48 Kitas in neue Runde

Bremen: Klimaschutzprojekt „ener:kita“ startet mit 48 Kitas in neue Runde

In der neuen Projektphase von „ener:kita – Klimaschutz in Kindertagesstätten“ können sich insgesamt 48 Einrichtungen verschiedener Träger aus Bremen und Bremerhaven beteiligen. Das Projekt der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Energiekonsens wird von den senatorischen Behörden für Kinder und Bildung sowie für Umwelt, Klima und Wissenschaft unterstützt.

Der Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles, erklärte: „Frühe Bildung legt den Grundstein für den gesamten Bildungsweg eines Kindes. Deshalb ist sie ein zentraler Bestandteil unserer Qualitätsoffensive. Kitas sind weit mehr als eine Vorschule. Sie sind Orte, an denen Kinder die Welt entdecken, Zusammenhänge verstehen und Selbstvertrauen entwickeln.“

Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Henrike Müller, betonte die Verbindung aus praxisnaher Klima- und Umweltbildung mit konkreten technischen Unterstützungsangeboten, etwa der fachlichen Begleitung bei Energiesparmaßnahmen.

„ener:kita“ bietet neben praxisnahen Materialien, Schulungen und Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte auch Verbrauchsmonitoring, Einsparhilfen und Gebäudechecks, um Ressourcen im Alltag einzusparen. Die Kinder experimentieren, entdecken und erforschen dabei Themen wie Energie, Wasser, Ernährung oder Konsum mit allen Sinnen.

Die Projektvorstellung fand im Kinder- und Familienzentrum Hohentor (KuFZ) statt. Dort bastelten Mark Rackles und Energiekonsens-Geschäftsführer Martin Grocholl gemeinsam mit Kindern aus alten Milchkartons Töpfe zur Anzucht von Pflanzen.

Elke Roulands, kommissarische Geschäftsführung und pädagogische Leitung von KiTa Bremen, sagte, „ener:kita“ schaffe für die Einrichtungen viele gute Möglichkeiten und Anlässe, Klima- und Umweltthemen in die pädagogische Arbeit einzubinden.

Martin Grocholl erklärte: „Bei ‚ener:kita‘ geht es nicht nur um Technik oder Einsparungen. Entscheidend ist, dass Kinder und Fachkräfte gemeinsam entdecken, wie einfach klimafreundliches Verhalten im Alltag sein kann.“

Judith Muschinski, Regionalleitung der Stepke-KiTas, berichtete aus der Praxis: „Kinder lernen engagiert und motiviert, wenn sie selbst aktiv werden dürfen. Wenn sie merken, dass ihre Ideen zählen und sie selbst etwas verändern können, stärkt das ihr Verantwortungsgefühl – auch über die Kita hinaus.“

Mit der neuen Projektphase setzen Bremen und Bremerhaven ihr Engagement für nachhaltige Bildung fort.

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