Bremen macht Fortschritte beim Englischlernen an Schulen. Das zeigen die Ergebnisse des Kompetenztests Vera-8 im Fach Englisch, die in diesem Jahr deutlich positiv ausfallen.
70 Prozent der Achtklässlerinnen und Achtklässler an Oberschulen erreichen bereits Mitte der 8. Klasse die Mindeststandards für den Mittleren Schulabschluss im Leseverstehen. Beim Hörverstehen sind es sogar 78 Prozent.
Der Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles, zeigte sich erfreut über den frühen Erfolg im Englischlernen: „Die Zahlen machen Mut. Sie zeigen, dass unsere Schulen gute Arbeit leisten und viele junge Menschen früh wichtige Sprachkompetenzen erwerben.“ Vera-8 helfe dabei, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen.
Insgesamt rund 4.000 Kinder hatten in der Zeit vom 10. Februar bis zum 6. März 2026 verpflichtend im Fach Englisch an den Kompetenztests Vera-8 teilgenommen. Die Leistungserhebung basiert auf den KMK-Bildungsstandards für das Ende der 10. Jahrgangsstufe und überprüft das Lese- und Hörverstehen. Die Schulen legten die Testtermine selbst fest und übermittelten die Ergebnisse an das Portal des Zentrums für Empirische Pädagogische Forschung (zepf) der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern Landau.
Die Lesekompetenz im Fach Englisch hat sich von 2023 bis 2026 insgesamt verbessert: 2023 erreichten oder übertrafen 64 Prozent der Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen die Mindeststandards im Leseverstehen. Der Wert im Bereich Hörverstehen blieb mit 78 Prozent gleich gut.
Mit der vollständigen digitalen Durchführung von Vera-8 2026 verzichtete Bremen als erstes Bundesland vollständig auf Papiertesthefte. Bis 2028 müssen alle Bundesländer auf Online-Testungen umgestellt haben.
Quelle: Senat Bremen


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