Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Mittwochnachmittag eine 34-Jährige am Bremer Hauptbahnhof verhaftet. Die Frau war den Beamten aufgefallen, weil sie gegen 13:45 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem hochwertigen E-Scooter unterwegs war.
Den Beamten war die Frau bereits wegen mehrerer Eigentumsdelikte im Umfeld des Hauptbahnhofs amtsbekannt. Da sie weder erklären konnte, woher sie den E-Scooter hatte, noch einen Eigentumsnachweis vorlegen konnte, stellten die Beamten den Scooter zunächst sicher.
Bei der routinemäßigen Überprüfung der Personalien meldete der Fahndungscomputer zusätzlich einen Treffer: Die 34-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft gesucht. Sie war Mitte 2025 wegen Eigentumsdelikten rechtskräftig zu einer Haftstrafe von über einem Jahr verurteilt worden. Nachdem sie mehr als die Hälfte der Strafe verbüßt hatte, durfte sie das Gefängnis unter Auflagen verlassen. Offenbar hatte sie gegen diese Auflagen verstoßen, weshalb die restlichen 194 Tage Haftstrafe fällig wurden.
Die Frau wurde daraufhin ins Gefängnis gebracht und wird die Reststrafe nun in der Bremer Haftanstalt verbüßen.
Quelle: Bundespolizei Bremen


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