Bremen wird vom 2. bis 4. Oktober 2026 nach 16 Jahren wieder Gastgeber der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Unter dem Motto „VIELE STÄRKEN – EIN LAND“ lädt die Hansestadt zu einem dreitägigen, kostenfreien Bürgerfest mit Kultur, Musik, Information und Mitmachangeboten ein. Erwartet werden rund 400.000 Besucherinnen und Besucher.
Das Festgelände erstreckt sich von der Bremer Innenstadt über die Weserpromenade und den Osterdeich bis zum Weserstadion sowie zur Überseeinsel. Auf einer Fläche von rund 240.000 Quadratmetern entsteht eine der größten Festmeilen Deutschlands, mit Ländermeile, Meile der Verfassungsorgane, Blaulichtmeile und Einheitsmeile.
Mit den BREMENwelten präsentiert sich das Gastgeberland an zehn Standorten, unter anderem zu den Themen Luft- und Raumfahrt rund um die Kirche Unser Lieben Frauen, Wissenschaft im ehemaligen Kaufhofgebäude sowie Sport, Familie und Kultur rund um Theater Bremen und Kunsthalle.
Die beiden Hauptbühnen auf dem Domshof und im Weserstadion bilden die Höhepunkte des musikalischen Programms. Am Abend des 3. Oktober treten dort die Fantastischen Vier auf. Der detaillierte Veranstaltungskalender wird einige Wochen vor Beginn der Feierlichkeiten veröffentlicht.
Für die An- und Abreise können Besucherinnen und Besucher während des gesamten Bürgerfestes Busse und Bahnen im gesamten Gebiet des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen (VBN) kostenlos nutzen. Das Veranstaltungsgelände ist weitgehend barrierefrei.
Neben dem Bürgerfest finden am 3. Oktober die offiziellen protokollarischen Veranstaltungen statt. Zu den geladenen Gästen gehören unter anderem der Bundespräsident sowie Vertreterinnen und Vertreter von Bundesrat, Bundestag, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht. Auf dem Programm stehen ein ökumenischer Festgottesdienst im St.-Petri-Dom, der um 10 Uhr beginnt und live im ZDF übertragen wird, sowie der anschließende Festakt im Konzerthaus „Die Glocke“, der live in der ARD zu sehen ist.
Gastgeber der zentralen Feierlichkeiten ist jeweils das Bundesland, das den Vorsitz im Bundesrat innehat. 2026 übernimmt Bremen diese Aufgabe. Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats und Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, ist in diesem Jahr Bundesratspräsident. Nach 1994 und 2010 richtet Bremen die zentralen Feierlichkeiten damit bereits zum dritten Mal aus.


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