Die SPD im Land Bremen hat den demokratischen Parteien im Land Bremen angeboten, in der kommenden Legislaturperiode einen neuen Schulkonsens zu vereinbaren. Anlass ist die Veröffentlichung eines Gutachtens zur Evaluation des „Bremer Konsens zur Schulentwicklung 2018-2028“.
Laut SPD bestätigt die Untersuchung, dass die zweigliedrige Schulstruktur grundsätzlich als tragfähiger Rahmen gilt und die Oberschule als leistungsfähige, sozialintegrative Schulart bewertet wird. Zugleich zeige das Gutachten deutlichen Handlungsbedarf bei der personellen und räumlichen Ausstattung, der Inklusion, der Sprachförderung sowie der datengestützten Qualitätsentwicklung.
Falk Wagner, SPD-Landesvorsitzender, erklärte dazu: „Unsere Schulen brauchen weiter verlässliche politische Rahmenbedingungen, um sich voll und ganz auf die Weiterentwicklung der Qualität konzentrieren zu können. Der Schulkonsens hat sich als Instrument dafür bewährt. Die Bremer SPD bietet deshalb den anderen demokratischen Parteien an, in der kommenden Legislatur einen neuen Schulkonsens zu vereinbaren.“
Über die Inhalte eines neuen Schulkonsenses schlägt die SPD vor, auf Basis des Gutachtens gemeinsam mit Wissenschaft, Schülern, Eltern und Lehrkräften zu beraten. So solle ein „Fahrplan für Bildungsgerechtigkeit 2038“ entstehen, der konkrete Qualitätsverbesserungen für einen neuen Schulkonsens formuliert.


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