Die Woche vom 14. bis 20. September bietet in Bremen ein breites Kulturprogramm zwischen Konzert, Lesung, Theater und Museum.
Den Auftakt macht am Dienstag, 15. September, das Hedvig Mollestad Trio im Rahmen des Festivals „women in (e)motion“. Ab 20 Uhr spielt die norwegische Band in der Kesselhalle des Kulturzentrums Schlachthof, Findorffstraße 51, eine Mischung aus Jazzgitarre, Progressive-Rock und Psychedelia. Einlass ist ab 19 Uhr, Karten kosten im Vorverkauf 20 Euro plus Gebühr, unter anderem über schlachthof-bremen.de.
Ebenfalls am Dienstag zeigt die Kunsthalle Bremen das Figurentheaterstück „Paula. Selbst“ der Gruppe „Mensch Puppe“ um 19 Uhr. Das Stück entstand zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker als Koproduktion mit der Kunsthalle. Weitere Termine in dieser Woche sind Samstag, 19. September, 17 Uhr, und Sonntag, 20. September, 15 Uhr.
Am Freitag, 18. September, liest der Stadtteilchronist Rolf Diehl um 18:30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Vahr im Einkaufszentrum Berliner Freiheit 11 aus seinem Buch „Wie wurde die Neue Vahr so beliebt?“. Der Eintritt ist frei.
Höhepunkt der Woche ist die 3. Lange Nacht der Bühnen am Samstag, 19. September. Ab 15 Uhr öffnen rund 20 Bremer Spielstätten, darunter Theater Bremen und Shakespeare Company, ihre Türen für offene Proben, Performances und Mitmachaktionen. Eine Abschlussparty findet ab 21:30 Uhr im Falstaff statt. Tickets kosten zwischen 10 und 30 Euro, für Kinder 5 Euro.
Ebenfalls am Samstag eröffnet das Focke-Museum die Sonderausstellung „Playmobil – Stadtgeschichte(n)“ in Haus Riensberg und im Eichenhof, während das Haupthaus wegen Umbauarbeiten geschlossen bleibt. Die Dioramen des Künstlers Oliver Schaffer erzählen Bremens Geschichte von den ersten Siedlungen bis zur Raumfahrt. Die Ausstellung läuft bis zum 30. Dezember 2026.
Zum Wochenschluss eröffnet die Villa Sponte Zeitkultur am Osterdeich 59b am Sonntag, 20. September, um 15:30 Uhr die Ausstellung „Talking to Animals“. Acht Künstlerinnen und Künstler beschäftigen sich mit dem Tier als Motiv und Mitgeschöpf, die Laudatio hält Jo Schlösser. Die Schau ist bis zum 18. Oktober zu sehen, der Eintritt ist frei.a


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