StartPolizeimeldungenBremen/Niedersachsen: Möglicher Anschlag auf Hochspannungsleitung

Bremen/Niedersachsen: Möglicher Anschlag auf Hochspannungsleitung

Die Bild-Zeitung berichtet über einen möglichen Anschlag auf eine Hochspannungsleitung in der Nähe von Bremen auf dem Hoheheitsgebiet Niedersachsens. Es wird weiter berichtet, sobald belastbare Details vorliegen.

Der Bericht reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle der vergangenen Tage ein. Am Dienstag, den 1. September 2026, war es zu einem versuchten Sabotageakt am Kraftwerk Jänschwalde in Brandenburg gekommen: Unbekannte hatten offenbar mit Feuerwerkskörpern versucht, Kurzschlüsse an Höchstspannungsleitungen auszulösen. Die Behörden leiteten unter anderem Ermittlungen wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung ein.

Am Tag darauf, dem 2. September, entdeckten Ermittler nahe eines Umspannwerks in Bergheim bei Köln sechs Abschussvorrichtungen, die den in Jänschwalde eingesetzten Geräten ähneln sollen. Die Polizei Essen erklärte, man gehe nicht von einem technischen Defekt, sondern von einer vorsätzlichen Tat aus.

Bereits im Januar 2026 hatte ein mutmaßlicher Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin rund 45.000 Haushalte tagelang ohne Strom gelassen. Im Zusammenhang damit hatte Bremens Innensenatorin Eva Högl (SPD) erklärt, das Bremer Stromnetz sei redundant aufgebaut und das Land gut vorbereitet. Der Energieversorger SWB verwies auf sogenannte Abfangnetze, mit denen Störungen kurzgehalten werden könnten. Der Senat wollte zudem das Landesprogramm „Bremen resilient“ beschließen, das im Krisenfall mehr als 60 Maßnahmen koordinieren soll, etwa zur Trinkwasserversorgung.

Zu dem von der Bild-Zeitung gemeldeten möglichen Anschlag in der Nähe von Bremen, aber in Niedersachsen, selbst liegen bislang keine offiziellen Bestätigungen von Polizei oder Netzbetreiber vor.

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