StartBildungBremen-Mitte: Gesamtschule Mitte als UNESCO-Projektschule anerkannt

Bremen-Mitte: Gesamtschule Mitte als UNESCO-Projektschule anerkannt

Die Gesamtschule Bremen-Mitte (GSM) ist als UNESCO-Projektschule anerkannt worden. Die entsprechende Urkunde wurde der Schule am 11. September 2026 im Rahmen einer Feier übergeben. Damit endet ein mehrjähriger Bewerbungs- und Auswahlprozess.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte nahm an der Feier an einer Diskussionsrunde teil. „Dieser Titel ‚UNESCO-Projektschule‘ ist ein Ausweis gelebter Demokratie. Seit vielen Jahren engagiert sich die GSM in vielen unterschiedlichen Formaten und Projekten weit über den klassischen schulischen Bildungsauftrag hinweg. Sie stärkt das Engagement junger Menschen, unterstützt Kinder und Jugendliche in Kriegs- und Krisengebieten, kämpft für eine gerechte und nachhaltige Welt. Ich freue mich mit und für die GSM“, sagte Bovenschulte.

Weltweit sind rund 12.000 UNESCO-Projektschulen unter dem Motto „Zusammenleben lernen in einer pluralistischen Welt in kultureller Vielfalt“ verbunden. Im Land Bremen gehörten bislang drei Schulen zu diesem Netzwerk: die Kaufmännischen Lehranstalten Bremerhaven sowie in Bremen-Stadt die Wilhelm-Kaisen-Oberschule und die Oberschule an der Lerchenstraße. Die GSM ist nun die vierte UNESCO-Projektschule im Land.

An der Gesamtschule Bremen-Mitte wird bereits seit längerem in unterschiedlichen Projekten zu Themen wie Menschenrechte, Demokratie oder Nachhaltigkeit gearbeitet. Seit 13 Jahren pflegt die Schule eine Partnerschaft mit einer Schule in Kenia, aus der unter anderem Schüleraustausche hervorgegangen sind. Zudem besteht eine Verbindung zu einer Schule in Bremens ukrainischer Partnerregion Odesa. Im Projekt „Helping Hands“ engagieren sich Schülerinnen und Schüler der GSM außerhalb der Schule in sozialen Projekten. Zur Stärkung der Demokratiebildung gibt es zudem einen schulinternen „Demokratietag“. Mit dem BUND betreibt die Gesamtschule Mitte außerdem das gemeinsame Klimaanpassungs-Projekt „Ideen gegen den Hitzestress“.

Bovenschulte betonte, solche Schulen zeigten praktisch, wie Frieden, Menschenrechte, Demokratie, kulturelle Vielfalt und nachhaltige Entwicklung im Unterricht und im Schulleben verankert werden könnten. Junge Menschen dürften nicht nur über diese Themen informiert werden, sondern müssten eigene Ideen entwickeln, Entscheidungen mitgestalten und erfahren können, dass ihr Engagement Wirkung habe.

- Advertisment -

Most Popular

Most Popular

Recent Comments