Am Freitag, den 14.08.2026, kam es auf einer Pferdesportanlage im Ortsteil Mahndorf zu einem Vegetationsbrand auf einer Fläche von mehr als 300 x 250 Metern. Gegen 14:40 Uhr stieg eine dichte Rauchwolke über dem Bremer Südosten auf, die bis fast in die Innenstadt sichtbar war.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, brannte eine große Rasenfläche, auch einzelne Bäume und Zäune standen in Flammen. Die Kräfte leiteten sofort erste Löschmaßnahmen ein, parallel wurde ein Großaufgebot nachalarmiert, unter anderem Tanklöschfahrzeuge. Eine wichtige Aufgabe war zunächst die Sicherstellung der Wasserversorgung.
Im Einsatzverlauf waren rund 120 Feuerwehr-Kräfte aktiv. Es baute sich eine Führungs- und Logistikstruktur auf, unter anderem mit einer Drohnengruppe zur Erkundung, Atemschutz- und Schlauchlogistik, Verpflegung der Kräfte und Einsatzhygiene. Die Feuerwehr Bremen wurde aufgrund der Ortsnähe zwischenzeitlich durch Kräfte der Feuerwehren Achim und Oyten unterstützt. Zudem wurde der Fachberater Vegetationsbrandbekämpfung der Freiwilligen Feuerwehr Achim hinzugezogen.
Wegen der starken Hitze war der Einsatz für die Feuerwehrleute bis an die Belastungsgrenzen. Die Einheiten erleichterten daraufhin ihre Schutzausrüstung und stiegen von schweren Atemschutzgeräten auf Atemluftfilter um. Wichtig waren zudem die Zuführung von ausreichend Getränken und der Austausch der eingesetzten Kräfte. Dennoch klagten einzelne Feuerwehrleute zwischenzeitlich über Erschöpfungssymptome.
Gegen frühen Abend zeigten die Löschmaßnahmen Wirkung, der Brand war unter Kontrolle. „Feuer aus“ meldete die Einsatzleitung allerdings erst gegen 21:50 Uhr. Am Samstagmorgen kontrollierte eine Einheit der Feuer- und Rettungswache 3 die Brandstelle, jedoch ohne weitere Feststellung.
Im Einsatz waren seitens der Feuerwehr Bremen unter anderem Einheiten der Feuer- und Rettungswachen 1, 2 und 3, der Freiwilligen Feuerwehren Bremen-Mahndorf, -Osterholz, -Oberneuland, -Lehesterdeich und -Neustadt, die Facheinheit Informations- und Kommunikationstechnik, die Rüsteinheit der FF Huchting, die Verpflegungsgruppe der FF Neustadt sowie weitere Tanklöschfahrzeuge.
Nach Angaben der Pressestelle handelt es sich um ein Ausnahmeereignis für die Feuerwehr Bremen, da Flächen- und Vegetationsbrände im Stadtgebiet in der Regel so früh erkannt werden, dass sie häufig mit einem kleinen Kräfteaufgebot abgelöscht werden können.


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