Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin hat die Bremische Evangelische Kirche (BEK) ihre Solidarität mit den Betroffenen erklärt. Der Kirchenausschuss der BEK äußerte in einer Stellungnahme „Bestürzung, Mitgefühl und Verbundenheit“ mit den Opfern und Angehörigen des Anschlags.
„Angst und Gewalt dürfen unser Miteinander nicht vergiften. Als Kirche stehen wir an der Seite der LGBTIQ+-Community – im gemeinsamen Schmerz, aber auch im entschlossenen Eintreten für eine Welt, in der alle Menschen ohne Furcht sie selbst sein können“, heißt es in der Erklärung. Der Kirchenausschuss zitiert darin auch den Bibelvers 1. Johannes 4,16: „Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“
In der Stellungnahme bezeichnet die BEK den CSD als „ein Fest der Lebensfreude, der Vielfalt und des friedlichen Eintretens für die Rechte queerer Menschen“. Queerfeindlichkeit, Hass und Diskriminierung hätten keinen Platz und widersprächen allen christlichen Werten, so der Kirchenausschuss weiter. Jeder Mensch besitze als Geschöpf Gottes eine unantastbare Würde, unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.
Als Reaktion auf den Anschlag rief der CSD Bremen zu einer Mahnwache auf dem Bremer Marktplatz auf. Diese fand am Montag, den 27.07.2026, um 18:00 Uhr statt, unter dem Motto „Berlin, wir stehen an eurer Seite“. Ziel sei es gewesen, gemeinsam innezuhalten, Solidarität zu zeigen und ein Zeichen gegen Hass und Gewalt zu setzen. Die Veranstalter baten die Teilnehmenden, auf Partei-, Vereins- oder Organisationsflaggen sowie auf politische Schilder und Banner zu verzichten. Die Mahnwache sollte als gemeinsamer Ort des Gedenkens und des Zusammenhalts für alle dienen.
Quelle: unbekannt


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