Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM ist einer der Projektpartner im neu gestarteten Forschungsvorhaben „Sodium-Ion-Battery Deutschland-Forschung – SIB:DE FORSCHUNG“. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt zielt darauf ab, die Natrium-Ionen-Batterietechnologie (NIB) für die europäische Energie- und Mobilitätswende zu evaluieren und eine zügige industrielle Umsetzung zu erreichen.
Insgesamt bündeln 21 nationale Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft ihre Expertise von der Batteriematerialentwicklung bis zur Fertigung großformatiger Zellen. Neben dem Fraunhofer IFAM gehören unter anderem die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Münster sowie Industriepartner wie VARTA Microbattery GmbH und Evonik Operations GmbH zum Konsortium. Die Koordination des Gesamtprojekts übernimmt die BASF.
Natrium gilt als besonders unkritischer Rohstoff, ist gut verfügbar, preiswert und wird als sehr sicher eingestuft. Damit könnte die Technologie eine Alternative zu den derzeit dominierenden Lithium-Ionen-Batterien darstellen, deren Rohstoffabhängigkeit und -knappheit eine Herausforderung darstellt.
Ziel des Projekts ist es, SIB-Aktivmaterialien zu identifizieren, die skalierbar hergestellt werden können, sowie SIB-Zelldemonstratoren zu entwickeln. Die Laufzeit beträgt von Januar 2025 bis Dezember 2027, das Förderkennzeichen lautet 03XP0627C, die Fördersumme liegt bei rund 14 Mio. Euro. Projektträger ist der Projektträger Jülich (PtJ).
Am Ende der Projektlaufzeit sollen die Arbeiten eine Empfehlung zur Umsetzbarkeit eines industrialisierbaren Prozesses liefern. Diese sollen als Schnittstelle zum geplanten Folgeprojekt „SIB:DE ENTWICKLUNG“ dienen.


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