Am frühen Sonntagabend überfiel ein 35 Jahre alter Mann unter Vorhalt einer Schreckschusswaffe einen Kiosk in Bremen-Findorff. Nach ersten Erkenntnissen betrat er gegen 17:45 Uhr maskiert und mit einer Waffe in der Hand den Kiosk im Utbremer Ring. Er bedrohte den 26 Jahre alten Mitarbeiter und forderte Bargeld. Als dieser nicht nachkam, schlug der Täter ihm mit der Waffe auf den Kopf. Bei einem anschließenden Gerangel fielen mehrere Schüsse, bevor der Mann aus dem Kiosk flüchtete.
Eine großangelegte Fahndung führte zunächst zu keinem Ergebnis; mehrere kontrollierte Personen wurden wieder entlassen. Der 26-Jährige kam mit einer Kopfplatzwunde ins Krankenhaus, konnte es aber am Abend wieder verlassen.
Kurz vor 2 Uhr nachts wurden Einsatzkräfte in die Utbremer Straße gerufen. Ein 44-Jähriger gab an, von einer weiteren Person mit einer Waffe bedroht worden zu sein. Der Tatverdächtige versuchte zu flüchten, wurde jedoch von der Polizei gestellt.
Nach ersten Ermittlungen handelt es sich bei dem 35-Jährigen auch um den Tatverdächtigen des Raubüberfalls am Utbremer Ring. Bei ihm konnten sowohl die mutmaßliche Tatwaffe, eine Schreckschusswaffe, als auch weitere Beweismittel sichergestellt werden.
Gegen den Mann wird unter anderem wegen schweren Raubes ermittelt. Ob er auch für weitere Taten infrage kommt, ist Bestandteil der Ermittlungen. Haftgründe werden derzeit geprüft.
Quelle: Polizei Bremen


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