Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Mittwoch, den 29. Juli 2026, eine Warnung vor starker Wärmebelastung (Warnstufe 1) für das Bundesland Bremen ausgesprochen. Bei dieser Warnstufe überschreitet die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag den Schwellenwert von 32 Grad Celsius.
Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz gibt anlässlich der Warnung Empfehlungen zum Umgang mit der Hitze. Dazu zählen der Verzicht auf körperliche Belastung, das Verlegen von Tätigkeiten im Freien in die kühleren Morgen- oder Abendstunden sowie ausreichend Trinken von Wasser oder ungesüßten Getränken. Personen mit Nieren- oder Herzleiden sollten mit ihrem Hausarzt oder ihrer Hausärztin Rücksprache halten, welche Flüssigkeitsmenge für sie geeignet ist.
Weitere Tipps betreffen das Kühlhalten der Wohnung durch Jalousien, Vorhänge und Stoßlüften in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden sowie den Verzicht auf Tätigkeiten mit freiwerdender Hitze wie Backen oder Bügeln. Empfohlen werden zudem kühle feuchte Umschläge auf Arme, Beine, Stirn oder Nacken sowie kühle Fußbäder, wobei das Wasser nicht zu kalt sein sollte. Sonnenschutzmittel mit Lichtschutzfaktor, Sonnenhut, Sonnenbrille und leichte, helle Kleidung werden ebenfalls angeraten.
Ausdrücklich gewarnt wird davor, Kinder, geschwächte Personen und Haustiere im Auto zurückzulassen, da die Temperaturen in geparkten Fahrzeugen je nach Außentemperatur innerhalb weniger Minuten auf bis zu 70 Grad Celsius ansteigen können. Kinder und ältere Menschen gelten als besonders gefährdet, betreuende Personen sollen besonders auf das richtige Verhalten achten.
Arzneimittel sollten auf Hitzeverträglichkeit geprüft und ordnungsgemäß gelagert werden, hierzu wird der Kontakt zum Hausarzt oder zur Hausärztin empfohlen.
Weitere Informationen zum Umgang mit Hitze sowie zu kühlen Orten in Bremen und Bremerhaven bietet das Hitzeportal unter hitzeportal.bremen.de. Das Gesundheitsamt Bremen bietet zudem eine telefonische Beratung zum Umgang mit Hitzewellen unter der Nummer (0421) 361 15513 an, montags und mittwochs jeweils zwischen 9 und 13 Uhr.
Quelle: Senat Bremen


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