Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat am Mittwoch, 19. August 2026, das Unternehmen Melitta Kaffee in der Bremer Airportstadt besucht. Im Rahmen seiner regelmäßigen Betriebsbesuche informierte er sich über die Produktion und die Pläne des Unternehmens, den Bremer Standort zur größten Kaffeerösterei Europas auszubauen. Begleitet wurde Bovenschulte von Vertreterinnen und Vertretern der Senatskanzlei und der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB).
Empfangen wurde der Bürgermeister von Geschäftsführer Matthias Rensch und Mitgliedern der Geschäftsleitung. Nach einer Vorstellung des Unternehmensbereichs führte der Rundgang durch die Produktion. Werksleiterin Dörte Lämmerhirt erläuterte dabei die Röst- und Verpackungsprozesse. Bovenschulte kam zudem mit Beschäftigten ins Gespräch.
Melitta hatte zuvor eine Investition von rund 100 Millionen Euro in das Bremer Werk angekündigt. Mit den geplanten Investitionen sollen die Produktionskapazitäten am Standort um rund 50 Prozent gesteigert werden.
Bereits jetzt nimmt Bremen eine zentrale Rolle im internationalen Kaffeegeschäft von Melitta ein: Von der Hansestadt aus verantwortet der Geschäftsbereich Kaffee der Melitta Europa GmbH & Co. KG das Geschäft in Europa, Afrika und im Mittleren Osten. Zum Sortiment gehören unter anderem Filterkaffee, ganze Bohnen, Kaffeepads, Spezialitätenkaffees, Kapseln und Instant-Kaffees. Die Marke Melitta ist in mehr als 60 Ländern vertreten.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte bezeichnete Bremen als Kaffeestadt und Melitta als exemplarisch für deren Tradition und Weiterentwicklung. Das Unternehmen sei zugleich ein wichtiger Teil der Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft und damit des Wirtschaftsstandorts Bremen. Die angekündigte Investition von 100 Millionen Euro sei ein klares Bekenntnis zum Standort. Geschäftsführer Matthias Rensch erklärte, der Besuch sei eine Wertschätzung für das Familienunternehmen und das Melitta-Kaffee-Team vor Ort. Bremen bleibe das Herzstück des Kaffeegeschäfts in Europa, Afrika und im Mittleren Osten.


Recent Comments