StartVerkehrBremen: Nächtliche Sperrungen der Kennedybrücke wegen Sperrwerks-Toren

Bremen: Nächtliche Sperrungen der Kennedybrücke wegen Sperrwerks-Toren

Für den Hochwasserschutz an der Kennedybrücke stehen in den kommenden Wochen wichtige Arbeiten an: Die zuvor ausgebauten Stemmtore der zweiten Hochwasserschutzlinie des Sperrwerks werden nach Prüfung und Instandsetzung wieder eingebaut. Das teilte bremenports mit.

Zunächst sind vorbereitende Spülarbeiten notwendig, die bremenports mit eigenem Betriebspersonal und der Hol Blank durchführt. Dafür sind zwei Einsätze in der Nacht vom 8. auf den 9. September ab Mitternacht geplant. Die Kennedybrücke wird dazu zunächst für rund 30 Minuten geöffnet, anschließend noch einmal zwischen 2:30 und 4:30 Uhr.

Das erste Tor wird in der Nacht vom 21. auf den 22. September mit dem Schwimmkran „Athlet“ in das Sperrwerk gehoben. Das zweite Tor folgt in der Nacht vom 24. auf den 25. September. Die Arbeiten sind jeweils tideabhängig: am Montag von 17:30 bis 6 Uhr, am Donnerstag von 18 bis 6 Uhr morgens.

Weil die Kennedybrücke für die Arbeiten jeweils aufgeklappt werden muss, steht die Überfahrt in diesen Zeiträumen nicht für den Straßenverkehr zur Verfügung. Eine Umleitung ist für beide Fahrrichtungen ausgeschildert.

„Am Wiedereinbau der Stemmtore führt kein Weg vorbei, denn die nächste Sturmflutsaison steht vor der Tür und nur so kann der Hochwasserschutz und die Funktionalität des Sperrwerks weiterhin sicherzustellen. Vollständig ohne Einschränkungen für den Verkehr und die Anwohnerinnen und Anwohner ist dies leider nicht möglich“, erklären Udo Skeraitis und Michael Staar, die mit ihren bremenports-Teams den Einbau durchführen.

Beide Tore der zweiten Hochwasserschutzlinie wurden in den vergangenen drei Monaten nach dem Ausbau umfangreich überprüft und instandgesetzt. So wurden die Dichtungshölzer erneuert, der Korrosionsschutz neu aufgebracht und die Tore stahlbaulich ertüchtigt.

Die Inbetriebnahme soll in der letzten Septemberwoche erfolgen. Danach stehen unter der Kennedybrücke wieder zwei Hochwasserschutzlinien zum Schutz vor hohen Wasserständen in der kommenden Sturmflutzeit zur Verfügung. Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem geplanten Neubau des Geestesperrwerks.

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