Die Crew der Mission Artemis-II war am 14.07.2026 zu Gast in Bremen bei Airbus Defence & Space. Bürgermeister Andreas Bovenschulte traf die Astronautin und die drei Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen. Auch die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee Bär, war bei dem Termin dabei.
Die Mission führte im April einmal um den Mond, 400.000 Kilometer von der Erde entfernt. Neun Tage, eine Stunde und 32 Minuten war die Crew unterwegs.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte sagte, der Flug wäre ohne Bremen nicht möglich gewesen: In dem Werk sei das Europäische Servicemodul ESM entstanden, das die Raumkapsel der Besatzung mit Sauerstoff, Wasser, Energie und dem Antrieb versorgt habe. Bremen sei im globalen Maßstab ein herausragender Raumfahrtstandort, was unter anderem Beschäftigte von Airbus D&S, OHB und vielen kleineren Firmen zeigten.
Für die Crew war es nicht der erste Besuch in Bremen. Bereits im September 2023 war sie dort und trug sich im Rathaus in das Goldene Buch ein, mit dem Satz „From Bremen wo go to the Moon“. Nach der erfolgreichen Mission dankten Christina Hammock Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und Jeremy Hansen nun für die Leistung der Beteiligten in Bremen.
Die Mission Artemis-II galt der Vorbereitung einer bemannten Mondmission mit der Trägerrakete „Orion“. Enge Partner der federführenden US-Raumfahrtagentur Nasa sind dabei die europäische Raumfahrtagentur ESA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR. Bei dem Termin bei Airbus waren daher auch ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher, DLR-Vorstandsmitglied Walther Pelzer sowie mehrere Airbus-Verantwortliche aus der Sparte Raumfahrt, angeführt von CEO Michael Schoellhorn, vertreten. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Nasa unter der Leitung von Orion-Programmchef Howard Hu nahmen teil.
Bovenschulte betonte, dass Europa und Bremen gerne ein starker und verlässlicher Partner in dieser Zusammenarbeit bleiben möchten. Die Bremer Raumfahrtunternehmen stünden bereit, die nächsten Schritte zur Erkundung des Mondes zu begleiten.
Quelle: Senat Bremen


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