Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat gegenüber Red Bull eine außergerichtliche Einigung erzielt: Der Konzern verpflichtet sich, die Werbeaussage „Netto-Null-Emissionen bis 2040“ künftig zu unterlassen. Die DUH hatte dem Unternehmen vorgeworfen, Verbraucherinnen und Verbraucher mit diesem intransparenten Zukunftsversprechen zu täuschen, während gleichzeitig an unökologischen Einweg-Dosen festgehalten werde. Die Red Bull Germany GmbH & Co. KG kam der Forderung nach Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung nach.
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, kritisierte, Red Bull täusche Verbraucher mit dem „dreisten Werbeversprechen“ und stehe mit seinem Markenkern sowie den Aluminiumdosen für das Gegenteil von Nachhaltigkeit.
Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der DUH, verwies darauf, dass Red Bull ein neues Dosenwerk in Brandenburg plane, während die EU von allen Mitgliedsstaaten eine Mehrweg-Mindestquote fordere. Die Einweg-Aludose zähle zu den klimaschädlichsten Getränkeverpackungen. Die DUH fordert Red Bull auf, seine Produktpolitik hin zu einer konsequenten Mehrweg-Abfüllung zu ändern.
Agnes Sauter, Leiterin Ökologische Verbraucherberatung und Marktüberwachung bei der DUH, erklärte, Red Bull habe sich verpflichtet, künftig keine grünen Werbeversprechen mehr zu verbreiten, die sich nicht nachvollziehbar belegen lassen. Die DUH kündigte an, die weitere Kommunikation des Unternehmens im Blick zu behalten.
Quelle: Deutsche Umwelthilfe


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